Archiv für den Monat: Dezember 2013

Keine Gewalt!

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Ich habe bei den Demonstrationen immer betont, dass wir friedlich bleiben, und auch sonst immer gesagt, dass ich Gewalt als Mittel des Protestes ablehne. Jetzt habe ich die erste größere Diskussion führen müssen, in der Gewalt als legitimes Mittel vertreten wurde. Mir wurde im Zuge dieser Diskussion vorgeworfen, dass man mit mir „alles machen“ könne, weil ich Gewalt ablehne.

Damit wird Gewalt faktisch zum einzigen wirksamen Mittel des Protestes hochstilisiert und gewaltloses Vorgehen mit Nichtstun gleichgesetzt. Wer gegen eine Radikalisierung ist, mit dem kann man nach dieser Logik alles machen. Wer die Bildung einer „Cyber-RAF“ ablehnt, ist schuld an einer weiteren Überwachung. So lautet die Argumentation.

Ich finde es gelinde gesagt befremdlich, Aktivisten vorzuwerfen, mit ihnen könne man alles machen, nur weil sie Gewalt ablehnen. Den Schuh ziehe ich mir nicht an. Definitiv nicht. Und den Schuh sollte sich die gesamte Bewegung auch nicht anziehen. Denn er passt nicht. Und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Weiterlesen

Wir haben eine Mailingliste

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Endlich ist es soweit: #StopWatchingUs Heidelberg hat jetzt auch eine Mailingliste. Damit soll die Koordination und Kommunikation aller Aktiven verbessert werden. Außerdem können so auch Menschen mitdiskutieren, die nicht in sozialen Netzwerken aktiv sind. Eintragen könnt ihr euch in die Mailingliste auf dieser Seite. Da der jeder Eintrag manuell vorgenommen wird, geht das nicht in Echtzeit. Aber ich bemühe mich, euch möglichst zeitnah einzutragen.

Vernetzungstreffen

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Für die Planung weiterer Aktionen im neuen Jahr wird es diese Woche ein Vernetzungstreffen geben. Es sind alle herzlich eingeladen, die sich aktiv an #StopWatchingUs Heidelberg beteiligen möchten. Das Treffen findet

am Samstag, den 7. 12. 2013 um 15 Uhr in der griechischen Taverne an der Bergbahn, Zwingerstraße 20 (s. Karte)

statt.

Folgende Themen sollten im Vordergrund stehen:

  • Formalia (Strukturen etc., kurz!)
  • Planung und Ideensammlung für weitere Aktionen, vor allem am 1. 2. 2014 (International Privacy Day 2014).
  • Möglichkeiten, uns bekannter zu machen (Werbung für Aktionen, Pressearbeit etc.).
  • Finanzierung

Wenn ihr weitere Themen einbringen wollt, ist das natürlich sehr erwünscht.

(An dieser Stelle hätte ich gern eine Open-Source-Karte von OpenStreetMap eingebunden, aber dort ist die griechische Taverne auf der falschen Straßenseite platziert. Um niemanden zu verwirren, habe ich aus pragmatischen Gründen darauf verzichtet.)