#StopWatchingUs Heidelberg am 31. 8. 2013

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#StopWatchingUs Heidelberg 27. 7. 2013

#StopWatchingUs Heidelberg 27. 7. 2013 Quelle: Privat

Am 31. 8. 2013 finden zum zweiten Mal unter dem Motto #StopWatchingUs bundesweite Demonstrationen gegen Überwachung statt. Auch Heidelberg beteiligt sich wieder an den Aktionen. Geplant ist ein Demonstrationszug, der um 15 Uhr am Bismarckplatz beginnt und zum Rathausplatz führt, wo eine Abschlusskundgebung stattfinden wird. Nähere Informationen gibt es auch auf Facebook und Google+

Nach der ersten mit etwa 200 Teilnehmern sehr erfolgreichen Demonstration am 27. 7. hoffen wir natürlich, dass wir diese Teilnehmerzahl diesmal noch toppen können! Wir müssen noch viel mehr Menschen davon überzeugen, dass das, was hier geschieht, inakzeptabel und eine ernste Gefahr für die Demokratie in unserem Land ist. Zu viele Menschen denken immer noch, sie gehe das alles nichts an, weil ihre Daten zu uninteressant seien oder sie nichts zu verbergen hätten. Diesen Menschen wollen wir zeigen, dass die Erosion unserer Demokratie und unserer Grundrechte durch die zunehmende Überwachung uns alle tangiert. Wir wollen deutlich machen, dass wir, die Bürgerinnen und Bürger, uns das nicht gefallen lassen und unsere Grundrechte friedlich, gewaltlos und auf Grundlage des Rechtsstaats verteidigen wollen. Und wir wollen uns nicht zuletzt auch solidarisch mit den Menschen zeigen, die den Mut besaßen und besitzen, diese unhaltbaren Zustände ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen!

Daher: Macht fleißig Werbung für die Demo! Sprecht mit euren Freunden und Verwandten über das Thema und bringt sie zur Demo mit. Wir sind noch lange nicht genug!

4 Gedanken zu „#StopWatchingUs Heidelberg am 31. 8. 2013

    1. Alex Beitragsautor

      Ja, das ist natürlich auch unser Anliegen. Wobei ich persönlich finde, dass wir es nicht zu sehr an der Person Edward Snowden festmachen dürfen. Was er gemacht hat, verdient einen riesigen Respekt. Aber es gibt noch viel mehr Whistleblower, die nicht nur im Großen wie Snowden, sondern vor allem im Kleinen wirken und dort Missstände aufdecken. Vor allem sie brauchen Schutz, weil sie nicht die Öffentlichkeit haben, die Snowden hat, und ihnen damit der Rückhalt fehlt.

      Antworten
  1. Gersh

    Hallo Alex,

    wieder einmal „vielen Dank“ für Deine Mühen und Orga !!!!
    Ich habe mich sehr gefreut, dass wir wenigstens die Anzahl der Teilnehmen halten konnten, auch wenn anscheinend in MA keine Demo gewesen war. Leider sind wir von einer ersten Verdoppelung noch weit entfernt, aber man muss die Aktionen auf alle Fälle weiterführen, gemäß den damaligen „Montag-Demos“ in der DDR, nur hier eben „Monat-Demos“.

    Ich habe ein paar Verbesserungsvorschläge, die Ihr bitte nicht als Kritik verstehen solltet, denn wer außer Dir würde die viele Zeit investieren:

    – Es ist kontraproduktiv, wenn am Kopf der Demo eine Parteinfahne vorläuft. Die mitmachenden Parteien (egal welche) sind sehr wichtig (!!), aber so hatte es den Anschein, dass das eine Piraten-Demo gewesen war. Was wiederum ggf. diverse Bürger desinteressiert macht.
    Wir bräuchten am Anfang und Ende einer Demo je 2-3 Trageplakate von „Stop watching us“ mit einem Slogan, damit jeder erkennt, dass das eine überparteiliche Bürger-Demo ist. Ja, ich weiß, das Geld!

    – Für rechts und links am Zug bräuchte man kleine Flyer, die den Bürgern in die Hand gedrückt werden. DIN A 6 reicht ja. Eine Seite das Logo und hinten kurze, prägnante Fakten. Den zuschauenden Menschen wurde nichts verteilt, außer ein paar Flyer anderer Themen, die aber mit „SWU“ nichts zu tun gehabt haben. Ja, ich weiß, das Geld!

    – Die Anlage war zu leise. Der Ort der Kundgebung, durch die umliegende Bestuhung, gut gewählt, jedoch hörte man bei der ersten Tischreihe nichts mehr von den Beiträgen. Aber vielleicht gab es auch durch das Ordnungsamt und/oder die Polizei eine Dezibel-Begrenzung. Oder eben das Mikro näher an den Mund. Dich und den „Piraten“ hat man wenigstens gut verstanden.

    – Ja und wegen des Geldes. Wie wäre eine Art Sammelbox vor Ort – für diejenigen, welche diese Webseite nicht kennen oder die Online-Spendenaufrufe nicht vernehmen.

    Gruß
    Gersh

    Antworten
    1. Alex Beitragsautor

      Danke für die konstruktive Kritik, Gersh. Die Punkte mit den Plakaten und den Flyern greife ich gerne auf. Da hast du recht. Das mit der Piratenfahne war ungünstig, war aber heute so nicht zu verhindern, wenn man Fahnen generell zulässt. Die Anlage dürfte nicht viel lauter gehen, weil wir laut Auflagen nicht über 90 dB kommen dürfen. Ein Punkt war sicher, dass sie im Auto stand und dadurch nicht so gut rundum gewirkt hat.

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